Das beste Blond der Stadt? Unsere Hair Coaches und ihre Tipps!

Blond ist der gefragteste Farbton und gleichzeitig mit die größte farbliche Herausforderung für unsere Hair Coaches, denn Hauttyp, Pflegezustand, Ausgangsfarbe und viele Faktoren mehr sind dafür ausschlaggebend, ob man beim Verlassen des Salons und lange danach strahlt. Wir haben unsere Blond-Spezialistin Sarah aus unserem Kieler-Team am Jungfernstieg gefragt, wie sie zum besten Blond der Stadt kommt:

“Eins steht fest: Wer dunkelhaarig ist und blond werden möchte, kommt ums Blondieren nicht herum. Dabei gibt es jedoch verschiedene Methoden, die auf die Haarstruktur und die Ausgangsfarbe abgestimmt werden sollten. Nur dann kann Farbunfällen wie einem Orange-, Gelb- oder Grünstich vorgebeugt werden.

Je nach Typ und Haarstruktur analysiere ich die dazu passend Färbetechnik. Wichtig bei der Wahl der Aufhellungsmethode ist auch, wie oft das Haar in den vergangenen Jahren gefärbt wurde. Je geschädigter das Haar ist und je mehr künstliche Pigmente es bereits umhüllen (z.B. durch häufiges Färben), umso komplizierter wird es.

Wer von dunkel auf Blond gehen möchte, muss einiges an Zeit investieren, je nachdem wie dunkel der Ausgangston ist. Dann wird die Blondierung mit Olaplex oder PH-Bonder Stück für Stück aufgetragen. Begonnen wird in den Spitzen, denn bei oft gefärbten Haaren befinden sich hier die meisten Farbpigmente. Erst wenn diese hell genug sind, kommt die Blondierung auch in die Längen. Zum Schluss wird der Ansatz blondiert, da dieser am wenigsten verhornt ist. Wenn die gewünschte Helligkeit erreicht ist, wird ein Glossing aufgetragen, die gewünschte Farbrichtung zu erzielen z.B. ein kühles aschiges Blond.
Die Vorteile dieser Methode: Man erblondet innerhalb eines Tages und – da der Färbeprozess über Stunden geht – (relativ) schonend. Gelingt der Schritt von braun auf blond optimal, ist kaum noch eine Nachbehandlung mit Farbe oder Tönung erforderlich.

Diese Methode kostet dich nicht nur viel Zeit, sondern ist auch kostenmäßig nicht zu unterschätzen.

Eine andere Methode ist z.B. eine Strähnentechnik oder Balayage. Hier wird ein leichter Übergang von Ansatz zu den Längen geschaffen, die Ausschauen wie von der Sonne geküsst. In diesem Fall arbeite ich auch wieder mit einer Blondierung inkl. Olaplex oder PH-Bonder, um die Schwefelbrücken im Blondiervorgang künstlich wieder aufzubauen. Diese sind da, um die Elastizität im Haar zu behalten. Später wird mit einem Glossing die gewünschte Farbrichtung erzielt.

Klar ist, Blondieren ist keine Wellness fürs Haar. Wie schädlich es aber wirklich ist, hängt von der Blondierungsmethode ab. Die Schritt-für-Schritt-Blondierung an einem Tag und die Strähnen-Methode sind vergleichsweise schonend. Es gilt nämlich: Je länger das Blondieren an sich dauert und je niedriger der Wasserstoffanteil im Blondierungsmittel, desto weniger wird das Haar geschädigt und desto klarer und schöner wird das Blond.

Entscheidend ist aber vor allem der anvisierte Blondton. Je rosagrundiger der Teint, desto heller und kühler darf er ausfallen. Umgekehrt fahren dunkle Typen mit einem Honig- oder Dunkelblond am besten.”

Wichtig ist auch die Heimpflege! Eine auf den Farbton abgestimmte Kombination von Pflege- und Stylingproduktion hilft, den strahlenden Effekt möglichst lange zu erhalten. Damit beim Pflegen nichts schief gehen kann, sind hier die Tipps von Katharina aus unserem Hamburger Salon:

Sei nicht einfach blond, lebe dein BLOND!

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